Über mich

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Hi, du möchtest sicher wissen, wer dir hier von seinen Erfahrungen schreibt und dir versucht gute Ratschläge zu geben.
Ich heiße Marcel, bin 36 und mache mittlerweile seit ca. 7 Jahren Fitness im Home Gym. Das sieht man mir allerdings überhaupt nicht an. Was zum einen daran liegt, dass ich bis zum 29. Lebensjahr komplett unsportlich war und wirklich gar nichts gemacht habe. Ich wurde dann durch den Bürojob (ITler) und nicht gerade bester Ernährung öfters mal krank und nahm natürlich auch ziemlich zu. Muskeln waren an mir so gut wie nicht vorhanden, dazu wurde der Bauch aber immer runder… also mit 70 Kg, bei einer Körpergröße von 1,67m „skinny fat“

Das hat mir dann mit 28 nicht wirklich gefallen, vor allem habe ich mich wirklich nicht wohl gefühlt. Also bin ich zunächst mit dem Laufen angefangen und aufzupassen was ich esse. Das hat erstmal gut funktioniert, allerdings habe ich am Laufen immer mal wieder die Lust verloren und habe mich dann nach einer anderen sportlichen Tätigkeit umgesehen.
So bin ich erst auf einer Yoga Matte und mit einem Kurzhantelset angefangen im Wohnzimmer Sport zu machen. Das hat mir aber auch nicht wirklich so viel Spaß gemacht. Vor allem hat es sich etwas ziellos angefühlt. Das Abnehmen hat aber durch Kalorientracking gut geklappt.

Einstieg ins Fitnesstraining

Aber klar, ich wollte gerne sportlicher aussehen und die Trainingsroutinen waren dafür bisher zu laissez faire. Durch den entstehenden Fitness Hype auf Youtube, bin ich dann dazu gekommen über eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft nachzudenken. Da ich aber grundsätzlich schon eher introvertiert bin, hatte ich vor dem Trainieren im Fitnessstudio etwas Respekt. Daher habe ich mir, kurzerhand entschlossen, bei Amazon eine Hantelbank-Latzug-Beincurl-Kombination für 161,60€ bestellt… Trainingspläne gab es online mittlerweile genug. Eine 30mm Langhantel + Gewichte waren ebenfalls dabei.

Was soll ich sagen… Am Anfang hat das für mich Schwächling gut ausgereicht, auch wenn ich schon ziemlich schnell gemerkt habe, dass jede Belastung mit einem Körpergewicht von 60 Kg und 30 Kg am Latzug alles andere als sicher wirkten. Es hat einfach alles gewackelt.
Trotz dessen, dass ich beim Training so gut wie alles falsch gemacht habe: viel zu wenig Volumen, viel zu schwere Gewichte (relativ gesehen), hat das Equipment mir bei steigenden Gewichten irgendwie Angst gemacht. Vor allem hatte ich beim Bankdrücken überhaupt keine Sicherheitsablagen, sodass ich die 30mm Hantelstange öfters mal abrollen musste (roll of shame), wenn ich mich mal wieder überschätzt habe.

Neues Equipment

Nach ca. einem Jahr regelmäßigen aber nicht wirklich durchdachten Training und mit zu wenig Essen, habe ich mich aber entschieden, die Kombi rauszuschmeißen, weil mir Übungen auf dieser zu unsicher wurden. Außerdem wollte ich endlich mit Kniebeugen anfangen. Also habe ich mir als nächstes eine Schrägbank für 139,90€ und einen Kniebeugenständer für 109€ gekauft. Auch hier, war ich also eher auf der günstigen Seite unterwegs. Trotzdem hat sich das alles schon viel besser angefühlt.
Im Training war ich aber immer noch mit viel zu wenig Volumen unterwegs, weil ich irgendwelchen Hypes (Wendler 5/3/1) hinterher trainiert habe.

Erst als ich die Trainingspläne von https://team-andro.com und Dr. Franck-Holger Acker entdeckt habe, ging es bei mir aufwärts und ich konnte für mich erste größere Fortschritte verzeichnen. Für das Beintraining habe ich mir eine vertikale Beinpresse gegönnt, da ich mit dem Kniebeugen nicht so voran kam, wie ich es mir vorgestellt hatte. Probleme im oberen Rücken führten immer wieder zu längeren Pausen beim Kniebeugen.

Neues Home Gym

Der Platz in meinem vorhandenen Raum, war mit der Beinpresse ziemlich ausgeschöpft. Dazu waren die Fortschritte dann auch Anlass in neues Equipment zu investieren. Da mittlerweile ein ungenutzter Raum im Haus existierte, baute ich diesen zu meinem ersten richtigen Home Gym um. Neben einem Boden aus Schutzmatten und einem Power Rack mit neuer Hantelbank, habe ich auch endlich Geld in eine vernünftige 50mm Hantelstange investiert. Neue Gewichte mussten also auch her.
Ebenfalls fand nach kurzer Zeit ein Latzug und ein Beinstrecker/-beuger Einzug in mein Home Gym.
Mit der Zeit verbesserten sich auch meine Leistungen und auch mit meinem Aussehen wurde ich zufriedener.

kurzer Fokus Powerlifting

Nachdem ich 2020 dann Pascal Su auf Youtube entdeckte, legte ich mein Fokus wieder mehr aufs Training Richtung Powerlifting. Vorher war ich eher ziellos unterwegs und hatte einfach Spaß am Trainieren. Ob ich mittelfristig mal an einem Kraftdreikampf Wettkampf teilnehme, weiß ich noch nicht. Ich wollte aber auf jeden Fall besser werden und gerne mein Total steigern. Zwischenzeitlich konnte ich meine Kniebeuge auf 5 Wiederholungen mit 100 Kg, mein Kreuzheben auf 132,5 Kg und meine Bank auf 80 Kg bei 59,5 Kg Körpergewicht steigern.

neue Richtung, allgemeine Fitness / Kettlebells

In 2022 haben sich bei mir einige Dinge geändert bzw. bahnen sich an zu ändern, sodass ich wahrscheinlich mein Home Gym verkleinern muss. Dabei bricht für mich jetzt keine Welt zusammen, weil ich nach meinem letzten Trainingszyklus in einem Powerlifting Programm für mich entschieden habe, mal etwas ganz anderes zu probieren und allgemein fitter zu werden. Powerlifting/Kraftdreikampf ist, wie der Name schon sagt, sehr speziell auf die drei Übungen ausgerichtet. Dabei habe ich mich manchmal im Alltag gar nicht so stark und körperlich fit gefühlt, wie ich es gerne hätte. Außerdem merkte ich, wie ich immer mehr Zeit ins Training investieren musste, um weiterhin Fortschritte zu erzielen. Das fiel mir aber merklich schwerer und so suchte ich nach einer guten effizienten Methode mich fit zu halten, bzw. fitter zu werden und trotzdem meine Kraft zu steigern.

Da ich schon Kettlebells besaß aber das Training mit Ihnen nur rudimentär kannte, war es für mich naheliegend, mich einmal genauer mit Ihnen zu beschäftigen. Und wie das bei mir so ist, bin ich gleich sehr tief in die Materie eingetaucht und habe mein komplettes Training auf Kettlebells und Bodyweight Übungen umgestellt. Welche Vorteile Kettlebells für mich besitzen, erfährst du hier: Kettlebell Training.

Eins kann ich schon sagen, mein Armumfang hat zugenommen und mein Ruhepuls ist aufgrund der höheren kardiovaskulären Belastung ein Stück gesunken (von 57 auf 52, in drei Monaten Training). Insgesamt bin ich mit dieser Veränderung sehr zufrieden, weil ich deutlich an Zeit gewonnen habe und sich mein Fitnesszustand insgesamt verbessert hat, auch wenn ich die 100 Kg, derzeit keine fünfmal mehr Beugen könnte.

Warum dieser Blog?

Es macht mir Spaß mit Freunden und Bekannten mein angeeignetes Wissen zu teilen, dabei aber auch immer mal wieder neue Einflüsse zu bekommen und was Neues zu lernen. Daher möchte ich das auf diesem Weg im Bereich Fitness / Kraftsport / Home Gym weiter vorantreiben. Jeder Artikel bedarf einer guten Recherche. Neben meinen eigenen Erfahrungen sollen die wesentlichen Einflüsse schon aus dem aktuellen Stand der Wissenschaft kommen. Zumindest ist das mein Anspruch.

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